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Die Altmühl ist auf einer Strecke von ca. 120 km mit dem Kanu befahrbar. Stets an ihrer Seite ist der sehr gut ausgebaute Altmühl- Radwanderweg für all diejenigen, die sich auf dem Wasser nicht so wohl fühlen. Fast auf der gesamten Strecke gibt es Bootsrastplätze, fertig ausgebaute Camping- und Zeltplätze und natürlich auch in jedem Ort gemütliche Gasthöfe, die zu einer kurzen Mahlzeit oder einer Nacht im warmen Bett einladen. Selbstverständlich nicht zu vergessen sind die natürlichen und historischen Sehenswürdigkeiten, die dieses stellenweise unberührt anmutende Tal zu bieten hat.
Hier haben wir Tourenbeschreibungen zusammengeschrieben, die auf unserer langjährigen Erfahrung im Altmühltal basieren. Sie sollen dazu dienen, Ihre Tourplanung im Voraus zu unterstützen und Ihnen Anregungen zu geben, was Sie auf Ihrer Tour erleben können. Die Kilometer- und Zeitangaben sind unsere Erfahrungswerte und stark von Ihren individuellen Paddelgewohnheiten abhängig.
Wir haben die schönsten Tagesetappen -jeweils ca. 15-20 km lang- für Sie zusammengestellt, die Rastplätze und sehenswerten Orte aufgelistet, und auf was Sie besonders achten müssen.
Dietfurt - Solnhofen
Hier erleben Sie schon die charakteristischen Züge des Altmühltals. Das Tal windet sich in engen Kurven zwischen mächtigen Kalkfelsen hindurch, zwischendurch prägen großflächige Wacholderheiden das Landschaftsbild. In Pappenheim besteht die Möglichkeit, die historische Burg zu besichtigen, oder einen gemütlichen Spaziergang durch das verträumte Örtchen zu genießen. In Pappenheim und Zimmern bieten sich jeweils an den Umtragestellen Möglichkeiten zur Rast, zum Übernachten lädt der Campingplatz in Pappenheim direkt an der Altmühl ein. Außerdem kann man sich am Ende der Etappe auf unserem Zeltplatz auf der Altmühlinsel für die Nacht niederlassen.
Solnhofen - Dollnstein
Nach Solnhofen paddeln Sie auf die schönste Felsformation des Altmühltals zu, die sogenannten Zwölf Apostel. Vom Boot aus blicken Sie hinauf zu den majestätisch wirkenden Kalkfelsen, die sich im halbrund dem Lauf der Altmühl anpassen. Nach kurzer Zeit erreichen wir die sportlichen Höhepunkte der Tour, die beiden Wehre “Hammermühle” und “Hagenacker”. Mit Schwung passieren Sie die idyllischen Bootsrutschen. Jedoch sei eine gewisse Aufmerksamkeit geboten, damit Sie nicht ins kühle Nass fallen. Danach laden in Dollnstein romantische Biergärten zu einer gemütlichen Tasse Kaffee und einem frischen Stück Kuchen ein. In nur kurzen Abständen folgen auf dieser Etappe die Rastplätze. Zum kurzen Erholen gibt es Möglichkeit in Altendorf, Hammermühle, Hagenacker und Dollnstein. Zum Übernachten kann man dann auf den Bootsrastplätzen Hammermühle und Hagenacker das Zelt aufschlagen.
Dollnstein - Eichstätt
Zwischen Dollnstein und Breitenfurt zieht der 45 m hohe Burgsteinfelsen wie ein Magnet alle Blicke auf sich. Während Sie gemütlich Ihre Tour genießen, schwitzen die Kletterer am Burgsteinfelsen und loten ihre Grenzen auf einer der fast 30 Klettertouren aus. Danach öffnet sich das Tal, denn hier beginnt der Abschnitt, der früher das Ur-Donautal bildete. Idyllische Naturschauspiele und abgelegene Abschnitte prägen das Flussbild. Die langgezogene Stadtdurchfahrt durch Eichstätt ist ein weiterer Höhepunkt der Tour. Sie passieren prächtige Kirchen und imposante Bauwerke, alle überragt von der mächtigen Willibaldsburg. In Wasserzell und Eichstätt gibt es verschiedene Möglichkeiten, am Fluß Rast zu machen und auch zu übernachten. Einen Zeltplatz gibt es außerdem in Breitenfurt.
Eichstätt - Kipfenberg
In Pfünz erwartet uns die nächste historische Sehenswürdigkeit, das Römerkastell Vetoniana. Es wurde zu Teilen wieder aufgebaut und ist für Touristen begehbar. Danach führt uns der Weg auf der Altmühl durch eins der bedeutendsten Naturschutzgebiete dieser Gegend, die Gungoldinger Wacholderheide. Dank der überdurchschnittlichen Sonneneinstrahlung im Altmühltal gedeiht diese Vegetationsform und die damit verbundene Tierwelt hier besonders prächtig. Zur Pause laden die Bootsrastplätze in Pfünz und in Rieshofen, zelten kann man in Pfünz, Gungolding und Kipfenberg.
Kipfenberg - Beilngries
Auf der letzten Etappe nähern wir uns immer mehr dem Main-Donau-Kanal. Man merkt es dem Fluss an, er wird deutlich breiter, er bekommt mehr Strömung und auch das Tal zeigt sich von einer immer offeneren Seite. Die Landschaft ist noch sehr altmühl-typisch, aber alles hat einen etwas lieblicheren Anschein. Hin und wieder erblickt man an den Bergkuppen alte Burgruinen oder -überreste aus dem Wald ragen. Zum Erholen kann man sich an den Bootsrastplätzen Größdorf, Ilbling und an der Kratzmühle niederlassen. Möglichkeiten zur Übernachtung mit Zelt gibt es in Kinding, an der Kratzmühle oder in Beilngries.
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