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In einer weiten Schleife der Altmühl schmiegt sich Solnhofen zu beiden Seiten des Tales an die Hänge. Das aufstrebende Gemeinwesen hat neben seiner steinalten Vergangenheit und seiner reichen Geschichte auch mit Höhenpunkten landschaftlicher Schönheit aufzuwarten: saftige Wiesen im Talgrund, Trockenrasen und Wacholder an den südseitigen Talhängen, Mischwälder, die hinaufreichen zu den Höhen der Alb und schließlich markante Felsgestalten wie die unverwechselbaren "Zwölf Apostel" beim Ortsteil Eßlingen.
In Solnhofen wird die Begegnung mit der "Welt in Stein" zum nachhaltigen Urlaubserlebnis. Das Bürgermeister-Müller-Museum im Rathaus zeigt eine einzigartige Sammlung von Fossilien aus dem Plattenkalk. Solnhofen genießt Weltruf als Lieferant der einzig geeigneten Steine für den Steindruck (Lithographie) und als eine Fundstelle des Urvogels (Archaeopteryx). Das nach modernsten Gesichtspunkten gestaltete Museum im Rathaus zeigt in reicher Auswahl versteinerte Tiere und Pflanzen aus der Jurazeit.
Die Erfindung der Lithographie (Steindruck) durch Alois Senefelder um das Jahr 1798 brachte Solnhofen einen gewaltigen Aufschwung. Denn nur der feinkörnige Solnhofener Stein kann für Druckzwecke verwendet werden.Das von ihm erfundene Verfahren der Lithographie erlangte vor allem in der darstellenden Kunst des vergangenen Jahrhunderts sehr große Bedeutung. Eine Ausstellung von Lithographien zeugt von den großartigen Möglichkeiten des Steindrucks im künstlerischen Bereich.
Und Solnhofen hat noch ein historisches Gebäude der besonderen Art zu bieten: Die restaurierten Reste der Sola - Basilika mit ihren Säulen aus karolingischer Zeiten gehören zu den ältesten Baudenkmälern Deutschlands. Anhand der Fundamente lassen sich fünf Kirchen rekonstruieren, die immer wieder auf den Grundrissen der vorherigen Kirche aufgebaut wurden..Die zwei ältesten Kirchen entstanden vor Solas Ankunft in "Husen" (Solnhofen).Die dritte dürfte Solas "Bethaus" gewesen sein. Die vierte war die erste Kirche des nach 794 gegründeten Klosters. Der fünfte und letzte Bau ist die dreischiffige karolingische Basilika mit Krypta und der Tumba des heiligen Sola.
Des Weiteren laden viele Bewegungs- oder Erholungsmöglichkeiten, eine gute und rustikale Gastronomie und nicht zuletzt der Hobbysteinbruch zu einem erholsamen Familienurlaub ein.
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